EINE LIEBESERKLÄRUNG IN 10 TEILEN...

Bangkok

Hotspots ist so ein doofes Wort, aber oft fragen mich Freunde, oder auch mir unbekannte Soiblossom Leser, was wohl meine liebsten Orte in Bangkok seien.
Deswegen hab ich jetzt mal eine sehr subjektive Liste mit meinen definitiven 10 allerliebsten Orten gemacht, wobei, eigentlich sind es nicht unbedingt Orte...
Ich hab mich selber gefragt, was wären die Sachen, die ich machen oder Freunden zeigen wollte, um die Stadt am besten zu charakterisieren, mit all ihren Facetten, und jenseits vom Reiseführer Mainstream.
Et voila, das ist das Ergebnis, es handelt sich dabei übrigens ausdrücklich nicht um ein Rangking, ich wollte mich einfach nur auf eine runde Zahl beschränken, es hätten genauso gut 23 Begriffe werden können...

 

KAPITEL 1 VON GOLDEN MOUNT BIS MASSAGE

 

01. Golden Mount
Wat Saket ist natürlich auch ein Tempel, aber dewegen ist er nicht auf der Liste. Der Ausblick ist es, der diesen Platz so besonders macht. Wie ein goldenes Sahnehäubchen trohnt der Chedi auf einem künstlich aufgeschütteten Berg mitten in der Stadt, unweit des Democracy Monuments. Spiralförmig winden sich 318 Treppenstufen nach oben, und nach oben heisst in diesem Fall, im Tempel drinnen über eine sehr sehr schmale Stiege (oneway)  bis auf die Terasse auf der der Chedi steht. Frische Luft und ein sensationeller 360 Grad Ausblick über die ganze Stadt machen die Anstrengung absolut wett. Das ist der ideale Platz um sich zu sortieren und in Ruhe zu überlegen, was der Tag noch so bringen könnte...

Wat Saket:  344 Avenue Road, Bangkok

02. eine Flussfahrt auf dem Chao Praya
Natürlich dient das orange Flag Boot den Locals perfekt als stauunabhängiges Verkehrsmittel, für mich ist es aber deutlich mehr. Ich steige für gewöhnlich an der Station Saphan Thaksin ein und je nachdem wieviel Zeit ich habe, fahre ich auch mal bis zu Endstation, die einen bis weit raus an den Rand der Stadt bringt, wo Stelzenhäuser das Ufer säumen, und man schon fast das Gefühl hat auf dem Land zu sein. Man sitzt auf dem Boot bequem mitten im Getümmel, zwischen Schulkindern, Mönchen und ganz normalen Leuten, die ihre Einkäufe nach Hause transportieren und lässt sich sehr entspannt vorbei schippern an der famosen Stadt, die Gischt spritzt, es schaukelt ein wenig, himmlisch....dann hab ich das Gefühl wieder in meiner liebsten Stadt zuhause zu sein.

03. Kein Aufenthalt in Bangkok ohne einen Besuch auf dem Chatuchak
und zwar am liebsten am späten Samstagnachmittag, auch wenn ich garnichts kaufen will (was mir natürlich nie gelingt, kein Wunder bei dem Angebot). Der angeblich grösste Markt Asiens, mit ca. 15000 Shops ist ein Phänomen, natürlich sind auch immer Horden an Touristen unterwegs, aber eigentlich ist es der perfekte Tummelplatz für die Thai-Jugend, denen zuzuschauen ein grosser Spass ist. Für gewöhnlich treffe ich mich mit Freunden im Cafe Doi Tung auf einen eisgekühlten Cappucino und dann stürzen wir uns gemeinsam ins Vergnügen, der Ausflug endet meistens gegen 18 Uhr in einer der zahlreichen open air Bars mit lauter Musik, da sitzen wir dann leicht erschöpft bei einem leckeren Bier, lassen die aufgekratzten Youngster an uns vorbei defilieren, zeigen uns unsere erworbenen Schätze und planen wo wir den Rest des Samstagabends verbringen.
Chatuchak Markt: MRT Kamphaeng Phet Station

4. WTF
Schön ist es ja, wenn der Mensch einen Ort in der Fremde findet, an dem er sich so richtig zu Hause fühlt. So ein Ort ist das WTF für mich. Die winzige Bar in einer Seitenstrasse der Sukhumvit hat sich mit der Zeit zu einer Art zweitem Wohnzimmer entwickelt. Chris und Som, die beiden Besitzer, sind mittlerweile Freunde geworden, die mich auch schon in Hamburg besucht haben. Sie schaffen es ganz entspannt eine unnachahmliche Mischung aus Expats und Thais zusammenzubringen, die die Atmosphäre wirklich unverwechselbar macht, ganz zu schweigen von den hervorragenden Drinks.
WTF: 7, Sukhumvit soi 51, Bangkok, http://wtfbangkok.com

5. Massage
Ich kann mir nicht vorstellen in Bangkok zu sein, ohne mich massieren zu lassen, was wäre das für eine Verschwendung :-) In Hamburg gönne ich mir das eher selten, aber in der Stadt der Engel gehört es regelrecht zum Pflichtprogramm sich so richtig durchkneten zu lassen, am besten 1 1/2 Stunden, und am liebsten im Ruen Nuad, in einer wunderbaren kleine Holzvilla in Silom im Hinterhof. Das ist quasi Urlaub im Urlaub, danach sitzt alles wieder an der richtigen Stelle und man fühlt sich wie neugeboren.
Ruen Nuad, 42 Convent Road, in Silom, ruen_nuad@yahoo.com, geöffnet von 10.00h - 22.00h
 
KAPITEL 2 VON  CHINATOWN BIS BUS FAHREN

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