ES LEBE DAS RISIKO!

RISIKO AUF REISEN
WENN MAN EIN RISIKO AUF REISEN EINGEHT, KANN ES AUCH PASSIEREN, DASS MAN MAL EINE NACHT GARNICHT SCHLÄFT... UND AM NÄCHSTEN TAG DANN AUCH SO AUSSIEHT.

Jawohl,es lebe das Risiko!

Risiko macht Angst. Risiko macht mutig. Risiko bringt Überraschungen. Risiko ist ein Wagnis. Risiko ist eine Chance...

 

Viele von euch werden sich vermutlich kaum noch an die Zeiten erinnern, als das Internet noch nicht existiert hat. Doch doch, die gab es tatsächlich! Und auch da hatten Menschen schon Spass, sie hatten Freunde, sind verreist, haben in heimeligen oder luxuriösen Hotels übernachtet. Sie haben an idylischen Stränden in der Sonne gelegen und haben seltsame Dinge auf ihrem Teller in ihnen vorher unbekannten Restaurants vorgefunden. Sie sind in mehr oder weniger sicheren Verkehrsmitteln um die Welt gereist. Haben vielleicht mal den Zug verpasst und waren auch glücklich, weil sie, völlig unerwartet, auf dem Bahnsteig einen ebenfalls gestrandeten Mitreisenden kennengelernt haben, mit dem sie dann, komplett planlos, eine Kneipe gesucht haben, in der sie gemeinsam trinkend, auf die Weiterreise warten konnten.

 

Und was hat das alles jetzt mit dem Begriff Risiko zu tun? 

Vor dem großen Siegeszug des Internets, haben die meisten Menschen ihre Reisen nicht minutiös, bis aufs kleinste Detail vorher geplant, das ging schon aus technischen Gründen garnicht. Sie haben sich nicht schon Monate vorher ihr gebuchtes Zimmer im Internet angesehen, und 17 verschiedene Bewertungen des Frühstücksbuffets auf diversen Plattformen gelesen. 

 

Versteht mich nicht falsch, ich bin überhaupt kein Technikfeind, oder gar ein Feind des Netztes, ganz im Gegenteil. Ich schätze es sehr, als absolut orientierungsloser Mensch, mit dem Smartphone in der Hand und Google Maps eine Grossatdt zu erkunden. Ohne dieses praktische Tool, wäre ich vermutlich, auch heute noch, in Bangkoks Chinatown rettungslos verloren und würde erst Stunden später nach Hause finden, was aber vielleicht auch ganz lustig wäre....

Nein nein, ich bin einfach nur ein Freund des Risikos. Weil das Risiko so unendlich viele grandiose Überraschungen bietet. Überraschungen, die mir vor einer Reise, vor dem Computer in meinem Arbeitszimmer sitzend, absolut absurd vorgekommen wären. Überraschungen können nämlich ganz wundervoll sein.

 

Stellt euch vor, ihr verbringt eine sehr laute, von grölendem Karaoke dominierte Nacht in einem laotischen Hotel an der Grenze zu Vietnam... Morgens um fünf haltet ihr es einfach nicht mehr aus, noch vor Sonnenaufgang verlasst ihr genervt den ungastlichen Ort, steigt auf euer Moped und fahrt durch die kühle Morgenluft in den schönsten Sonnenaufgang aller Zeiten. Ist mir genau so passiert. Hätte ich vorher alles geplant, hätte ich den Sonnenaufgang nicht erlebt, weil ich niemals freiwillig so früh aufgestanden wäre. Ich wäre sicher nicht in diesem laotischen Ort über Nacht geblieben, einem Ort voller betrunkener Soldaten mit viel zu blonden Frauen an ihrer Seite, wenn ich das alles vorher gewusst hätte.... So aber, werde ich diese Nacht und vorallem den darauf folgenden Morgen im Leben nicht mehr vergessen, auch und gerade weil mir zwischenzeitlich vor Angst die Knie geschlottert haben... aber mal ehrlich, was hätte denn schon passieren können.

 

Risiko muss man auch aushalten können, das ist schon auch ein wenig eine Mentalitätsfrage. Der Begriff an sich beinhaltet die Möglichkeit, dass es auch mal furchtbar schief gehen kann. 

Wikipedia erklärt das Wort folgendermaßen: Der Begriff Risiko wird in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen unterschiedlich definiert. Allen Disziplinen gemeinsam ist jedoch die Definition des Risikos als die Beschreibung eines Ereignisses mit der Möglichkeit negativer Auswirkungen. Andere Definitionen sehen bei risikobehafteten Handlungen auch die Möglichkeit einer positiven Auswirkung, die meistens als Chance bezeichnet wird. Ursächlich ist das Risiko mit einem Wagnis verbunden.

 

Und genau das ist der Punkt, das Wagnis. In heutigen Zeiten versuchen die Menschen, mit Hilfe der Technik, jedes Wagnis auszuschalten, und je besser die Technik wird, desto mehr wird das Risiko minimiert.

Ja, aber das ist doch ganz toll, wird jetzt vielleicht der ein oder andere einwenden... Finde ich nicht, wenn ich alles im vorhinein plane, dann plane ich natürlich auch nur Sachen, die ich mir vorstellen kann, Sachen, die mir positiv erscheinen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie mir auch gefallen. Damit fallen aber sehr sehr viele mögliche Erlebnisse, einfach unter den Tisch. Der Reisende begegnet dem Unbekannten einfach garnicht, weil es von vornherein ausgeschlossen ist. Sich treiben lassen ist einfach nicht eingeplant.

 

Das Internet macht uns zu Planungsjunkies, wir buchen Reisen, durchgetaktet wie unseren Arbeitsalltag, reservieren Hotels und Restaurants nur deshalb, weil sie von 165443 anderen Menschen geliked wurden. Ja und? Vielleicht bin ich ja ganz anders als diese 165443. Lass ich es also einfach mal drauf ankommen, um die schöne alte Weisheit zu zitieren, »Wer wagt, gewinnt!!!« Also nicht alles vorbuchen, nicht die Zimmer alle vorher anschauen, nicht auf Tripadvisor gegenchecken...

Haltet die Angst aus, das etwas schief gehen kann. Lasst die Dinge auf euch zukommen und geniesst die Überraschungen!

 

Und wie hälst du es mit dem Risiko auf Reisen?

 

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Ich freu mich sehr, wenn du mich auf meinen Reisen durch Thailand begleitest!

 

RISIKO AUF REISEN
DAS IST ÜBRIGENS DAS OMINÖSE HOTEL AM ABEND VORHER...
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UND AUCH DA WUSSTEN WIR NOCH NICHT, WAS AUF UNS WARTET...

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